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Made in Cologne: Der Gründerpreis der Wirtschaftsjunioren Köln geht an „Anymate me“

Gründerpreis Gewinner anymate me , Kay Law und Julia Leduc mit Laudator Andreas Brünjes

Köln ist ein wichtiger Hotspot für die Startup-Szene. Die Wirtschaftsjunioren Köln haben das innovative Potenzial von Gründungen schon früh erkannt. Am 17. November haben die jungen Unternehmer:innen bereits zum 26. Mal den Gründerpreis an drei Kölner Startups vergeben. Bei knapp 40 respektablen Bewerbungen haben es nach eingehender Prüfung einer Expert:innen-Jury fünf Kölner Gründer:innen ins Finale geschafft. Der erste Platz geht an „Anymate me“, eine KI gestützte und dadurch kostengünstige Videoproduktionsplattform. Wirtschaftsjunior:innen, Partner und Unterstützerinnen wie die IHK Köln, die KölnBusiness Wirtschaftsförderung GmbH, Kreissparkasse Köln, Sparkasse KölnBonn und Gäste erlebten einen kurzweiligen Gründerpreis-Abend im Schokoladenmuseum.

Die Jury hat sich für drei Gewinnerteams entschieden.

Anymate me hat es auf den ersten Platz geschafft (3000 Euro). Anymate me ist eine KI-gestützte Videoproduktionsplattform, mit der Unternehmen automatisch synthetische Videos mit KI-Sprechern durch Texteingabe erstellen können.

Die beiden Gründer:innen Julia Leduc und Kay Law erklären: „Videoinhalte spielen eine wichtige Rolle für Unternehmen. Jedoch ist die Erstellung mit hohem Aufwand und Kosten verbunden. Wir sind ein zweiköpfiges, engagiertes Gründerteam, mit Leidenschaft für die Anwendung von KI-Technologien für die nachhaltige Videoproduktion für Unternehmen.“ Das hat die Jury überzeugt. So würdigte Andreas Brünjes von der Sparkasse KölnBonn: „Ihr seid First Mover am deutschen Markt und Pionier:innen bei der Anwendung von KI-Technologien im Bereich Visualisierung mit Fokus auf Marketing und Sales. Eure Mission ist: Ungleichheit abbauen, Ressourcen schonen und den Zugang von Menschen zu Inhalten verbessern, indem Ihr Kommunikationsbarrieren abbaut. Mindestens genauso so, wenn nicht sogar noch mehr, habt Ihr die Jury durch Eure unternehmerischen Persönlichkeit überzeugt.“

Auf den zweiten Platz mit 1000 Euro schafften es „vongrundaufgut“. Hier fängt alles Gute beim Hafer an. Ökologisch, regional, zirkulär und nachhaltig. Auf einem Spaziergang mit den Familien haben die beiden Gründer Nicolas Ting und Christian Roth festgestellt, dass es keine regionale Hafermarke für das urbane Gebiet in Köln und Umgebung gibt. „Uns war klar, dass es eine nachhaltige Stadt-Land-Verbindung braucht, um die Transformation zukünftiger Ernährungssysteme voranzubringen. Die Idee war geboren und unser Weg gesetzt.“

Das überzeugte die Jury. „Hennef oder Helsinki? Regionale Lieferketten sind von Grund auf gut, lobte Kai Kröger (KölnBusiness Wirtschaftsförderung GmbH) das Gründer:innen-Team.

Der dritte Platz, dotiert mit 700 Euro, ging an „werdetnachbarn.de“. Die fünf Gründer:innen Pauline Milde, Florian Falk, Christian Holländer, Nabil El Berr und Maximilian Milde sind Teil einer Generation, die es schwer haben wird, auf dem Immobilienmarkt Fuß zu fassen und haben sich gefragt, wie dieses Problem zukünftig für alle Menschen in Deutschland gelöst werden kann. werdetnachbarn.de unterstützt Menschen von der ersten Idee bis zum Einzug dabei, gemeinsam Immobilien zu bauen und zu kaufen mit dem Ziel, Wohneigentum zugänglicher und bezahlbarer zu machen.

Frank Hemig (IHK Köln) erklärt die Entscheidung: Die Jury war beeindruckt vom interdisziplinären Team, dessen Durchhaltevermögen und dem hohen Gestaltungswillen. Besonders begeistert war die Jury auch von der Geschichte, wie das Gründerteam zusammengefunden hat und daraus die Mission für das eigene Unternehmen formuliert. Das Team verfolgt die Mission „erste lebenslange Freundschaften zwischen Kindern entstehen lassen. Der Anspruch, die Stadt Köln zum Vorreiter für bezahlbaren Wohnraum werden zu lassen, hat bleibenden Eindruck hinterlassen. Sie sind für uns ein wirkliches Vorbild für zukünftige Gründerinnen und Gründer und stehen somit verdient heute Abend auf der Bühne.“

Auch das Publikum durfte entscheiden. Über den Publikums-Sonderpreis freute sich „werdetnachbarn.de“. Die Laudatio hielt Benno Wendeler (Kreissparkasse Köln).

Aber auch die beiden verdienten Finalist:innen Köllektiv – „gemeinschaftlich anders einkaufen“ und Fevana Organics – die erste pflanzliche und ganzheitliche Möglichkeit den weiblichen hormonellen Zyklus zu harmonisieren gingen nicht leer aus: Alle Final-Teams erhalten einen exklusiven Workshop zur Stärkung ihrer Gründungsidee.

Durch den unterhaltsamen Abend führten die Wirtschaftsjunior:innen Katharina Esser und Kathrin Pazer.

Großer Dank an alle Sponsoren: IHK Köln, Kreissparkasse Köln, Sparkasse KölnBonn und die KölnBusiness Wirtschaftsförderung GmbH.

 

 

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