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Gründerpreis der Kölner Wirtschaftsjunioren vergeben

Start-up gegen Cyber-Attacken erhält den 1. Platz

Über den ersten Platz beim 22. Gründerpreis der Wirtschaftsjunioren Köln e.V. freute sich das Team von SoSafe, die mit einem hochaktuellen Konzept den Nerv der Zeit treffen. Je vernetzter die digitale Welt wird, desto wichtiger ist das Thema Sicherheit. SoSafe verschafft Unternehmen über simulierte Phishing-Kampagnen Transparenz zum Stand ihrer Cybersicher-heit und macht deren Mitarbeiter über interaktive eLearnings fit im Umgang mit derartigen Angriffen. Die drei Gründer überzeugten die Jury mit ihrer Persönlichkeit, die bei diesem Preis ein wichtiger Faktor ist. Die charismatische und kommunikativ überzeugende Präsentation ihres professionellen Konzeptes waren ausschlaggebend für den ersten Preis. Unter den zahlreichen Bewerbungen mit einer breiten Themenvielfalt haben sich von sechs Finalisten insgesamt drei Gewinner mit ungewöhnlichen Ideen und soliden Konzepten durchgesetzt.

Quelle: Manuel Müller

Über den ersten Platz beim 22. Gründerpreis der Wirtschaftsjunioren Köln e.V. freute sich das Team von SoSafe.

Die Jury, darunter Hauptsponsoren wie die Kreissparkasse Köln, Sparkasse Köln Bonn, Gründungsexperten unter anderem der Rheinischen Fachhochschule Köln und ein Team junger Unternehmer*innen der Wirtschaftsjunioren Köln, waren besonders beeindruckt von dem vielfältigen, leidenschaftlichen Team und dem fortgeschrittenen Konzept. SoSafe schult Mitarbeiter/-innen nicht nur im Umgang mit E-Mail-Angriffen, sondern auch im Hinblick auf andere Angriffswege wie Social Media, Messaging Dienste oder Kollaborationstools. Ganz konkret durch direktes Lernen am Objekt, denn nichts ist – laut der Gründer – einprägsamer, als das Erleben einer solchen Cyber-Attacke am eigenen Leib. Das SoSafe-Team Felix Schürholz, Lukas Schaefer und Dr. Niklas Hellemann freuen sich über ein Jahr „Membership“ im Co-Working-Space HEADQUARTER[S] Cologne und über 3000 Euro. „Wir würden unsere eLearning Module gerne multimedial machen, in einem ersten Schritt mit einem Voice-Over, das sich hiervon finanzieren lassen würde.“

Quelle: Manuel Müller

Der zweite Preis ging an Jens Büschgens, Tim Kohlen, Hendrik Schubert, Martin Jan Korus von „Plaze“

Der zweite Preis ging an Jens Büschgens, Tim Kohlen, Hendrik Schubert, Martin Jan Korus von „Plaze“ – ein Medien- & Technologie-Start-up, das Markenprodukte in ausgewählten Privatunterkünften wie Airbnb platziert. Das Geschäftsmodell basiert auf zielgruppengenauen Produktplatzierungen und ist somit die Zukunft des herkömmlichen Produkt Samplings. Damit haben die Gründer eine Marktlücke entdeckt.

Quelle: Manuel Müller

Den dritten Preis haben sich Felix Vreden, Marvin Panek und Maximilian Camp von Steereon mit ihrem nachhaltigen Produkt verdient.

Den dritten Preis haben sich Felix Vreden, Marvin Panek und Maximilian Camp von Steereon mit ihrem nachhaltigen Produkt verdient. Sie entwickeln und vertreiben einen Mix aus E-Bike und E-Scooter für Kurzstrecken. Das Fahrzeug besitzt eine patentierte Allradlenkung und passt dank integrierter Faltbarkeit und geringem Gewicht in jeden Kofferraum und ist kostenlos als Gepäckstück im ÖPNV transportierbar. Durch die – aktuell als einziger Anbieter – erreichte Straßenzulassung und den geringen Energieverbrauch von unter 30 Cent je 100 km eignet er sich als adäquates Substitut zum Fahrrad oder Roller.

Zu den Hauptsponsoren zählen die Kreissparkasse Köln, die Stadtsparkasse Köln, die Industrie- und Handelskammer Köln.

Die Sponsoren des Sachpreises – ein Jahr „Membership“ im Co-Working-Space HEADQUARTER[S] Cologne – sind die Rheinische Fachhochschule Köln (RFH) mit dem neuen Start-up-Hotspot: HEADQUARTER[S] Cologne.

Beim Gründerpreis geht es nicht nur um Fakten und Businesspläne, sondern vor allem um die Unternehmerpersönlichkeit. Denn wer beim Gründerpreis mit Persönlichkeit begeistern kann, gewinnt auch langfristig im Kundenkontakt, betonen die Wirtschaftsjunioren Köln, selber junge Unternehmer oder Führungskräfte. Sie setzen sich stetig dafür ein, dass mehr Menschen im Land Unternehmer werden. Und dafür, dass sich Gründer auf ihre Geschäftsidee konzentrieren können, ohne, dass unnötige Bürokratie oder mangelndes Kapital den Weg in die Selbstständigkeit verbauen.

Bildquellen

  • 1. Platz Gründerpreis 2018: Manuel Müller
  • 2. Platz Gründerpreis 2018: Manuel Müller
  • 3. Platz Gründerpreis 2018: Manuel Müller
  • Gruppenfoto Gründerpreis 2018: Manuel Müller
Marke Köln