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Oper für Anfänger und Fortgeschrittene

 

Im Parkettfoyer der Bonner Oper begann unser Blick hinter die Kulissen. Drei höchst imposante Leuchten des Künstlers Otto Piene schmücken dort den Raum. Eine davon, genannt das Fliegenauge, besteht aus mehr als 1600 Glühbirnen.

Als damalige Bundeshauptstadt wurde beim Bau der Oper darauf geachtet, dass die Prominenz nicht zu kurz kommt. Bequeme Sitzgelegenheiten, separate Räume mit Fenster und sogar ein Fahrstuhl, um unerkannt ins Gebäude kommen, wurden eingebaut.

Der Fahrstuhl wurde jedoch nie benutzt (inzwischen abgebaut), die Persönlichkeiten wollten sich dann doch lieber volksnah zeigen. Außerdem haben wir erfahren wie eine Oper entsteht von der Idee bis zur Uraufführung. Hinter und auch unter der Bühne gab es Einiges zu bestaunen. Hebebühnen mit einer Dimension von 4×14 Metern,  Kulissen die sich bis 14 Meter in die Höhe türmen und Bühnen die sich im Nu in ein Schlachtfeld verwandeln können. Dazu jede Menge Sicherheits- und Arbeitsschutzvorkehrungen damit bei der ganzen Technik auch niemandem etwas passiert. Herzlichen Dank an den Technischen Leiter der Oper Bonn für diese interessanten Einblicke.

OperBonn2Quelle: Maxi Uellendahl

Das Sahnehäubchen unserer Veranstaltung bildete das wundervoll, klassisch inszenierte Stück Cosi Fan Tutte von Wolfgang Amadeus Mozart, dass wir nach diesem Opern-Basiskurs in vollen Zügen genießen konnten. Auch wenn das Stück 1790 uraufgeführt wurde, ist die Thematik sicherlich auch zu heutiger Zeit aktuell, sind sie treu oder nicht?

Text: Carla Müller

Bildquellen

  • OperBonn2: Maxi Uellendahl
  • OperBonn1: Maxi Uellendahl
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