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„Mach was draus!“

von Heike Schäfer

Initiative der Wirtschaftsjunioren Köln findet großen Anklang

Bildung wird immer wichtiger für die Entwicklung junger Menschen, da die Komplexität und die Anforderungen in der Berufswelt stetig zunehmen. Gleichzeitig gibt es immer mehr Möglichkeiten sich zu bilden und weiterzubilden. Gerade Jugendliche stehen häufig vor der Herausforderung, wenn sie die Vielzahl der Bildungsangebote in Einklang bringen sollen mit ihren individuellen Wünschen, Vorlieben und Stärken, die es auch erstmal bewusst zu machen gilt. Orientierungshilfe gibt es in Köln jetzt durch die Initiative „Mach was draus!“. Heike Schäfer, ehrenamtliche Leiterin des Arbeitskreises Schule und Wirtschaft bei den Wirtschaftsjunioren Köln und Senior Manager bei der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat das Coaching-Projekt initiiert.

„Um frühzeitig Jugendliche – auch unter nicht optimalen Voraussetzungen – beim Übergang von der Schule in den Beruf zu unterstützen, habe ich die „Mach was draus!“ Initiative ins Leben gerufen. Diese verfolgt das Ziel Jugendliche durch ein Coaching im Berufsorientierungs- und Bewerbungsprozess zu begleiten, Hemmungen abzubauen und das Selbstbewusstsein zu fördern“, erläutert sie.

Bei der ersten Vorstellung der „Mach was draus!“ Initiative im Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung „Haus Rheinfrieden“ in Bad Honnef vor ca. 40 Schülern haben sich ganz spontan acht Schüler angemeldet. Das zur Josefs-Gesellschaft Köln gehörende Haus Rheinfrieden qualifiziert seit über 60 Jahren junge Menschen mit körperlichen Behinderungen für den Start ins Berufsleben.

„Durch das individuelle Coaching der Wirtschaftsjunioren wird die Eigenverantwortung unserer Schüler gefördert und sie gehen gut vorbereitet in den Bewerbungsprozess – das passt genau zu unserem Konzept,“ betont Richard Eßer vom Sozialdienst im Haus Rheinfrieden. „Die zahlreichen Tipps und der Erfahrungsaustausch waren für mein Schülerpraktikum und die Berufsorientierung sehr hilfreich,“ ergänzt Pauline Schramm, eine der Teilnehmerinnen.

„Die Arbeit als Coach empfinde ich als sehr bereichernd – meine Erfahrungen weiter zu geben und Freude sowie Dankbarkeit zu sehen, ist großartig,“ schwärmt Sandra Schorn, eine Coaching-Kollegin von Heike Schäfer. „Eine Erfahrung, die jeder Wirtschafsjunior machen sollte!“ – da sind sich beide Frauen mehr als einig.

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