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Was treibt der AK Schule Wirtschaft?

„Mach was draus!“-Initiative findet großen Anklang im Haus Rheinfrieden

von Heike Schäfer

Das zur Josefs-Gesellschaft Köln gehörende Haus Rheinfrieden in Rhöndorf qualifiziert seit über 60 Jahren junge Menschen mit körperlichen Behinderungen für den Start ins Berufsleben. Die Schüler besuchen dort die 3-jährige Handelsschule oder die 2-jährige Höhere Handelsschule der Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung, um eine Ausbildung in entsprechenden Berufsfeldern anzuschließen. Im Frühjahr nächsten Jahres stehen bei den Schülern Praktika auf dem Programm.

Die Identifizierung des passenden Ausbildungsgangs und -betriebs sowie die Vorbereitung der darauf ausgerichteten Bewerbung sind sehr individuell und sollten idealerweise vor einem Schülerpraktikum abgeschlossen sein. Genau daran knüpft die „Mach was draus!“-Initiative der Wirtschaftsjunioren an. Hierbei werden Schüler von einem Unternehmer oder einer Führungskraft individuell gecoacht, um einen passenden Ausbildungsgang sowie -betrieb zu finden und um den Bewerbungsprozess erfolgreich zu durchlaufen. Ziel ist es, den identifizierten Ausbildungsgang und ggf. sogar den Ausbildungsbetrieb bereits im Rahmen eines Schülerpraktikums näher kennenzulernen und somit erste Erfahrungen zu sammeln sowie Kontakte zu knüpfen.

Das Schülercoaching „Mach was draus!“ haben Heike Schäfer und Claudia Freese am 1. Oktober im Haus Rheinfrieden vor ca. 40 Schülern, die 2017 eine Ausbildung beginnen möchten, vorgestellt. Insgesamt 11 Schüler haben direkt nach der Veranstaltung ihr Interesse an einem Schülercoaching bekundet.

„Ich bin überwältigt von dem großen Interesse der Schüler an einem Coaching“, berichtet Heike Schäfer, Projektleiterin und Initiatorin der „Mach was draus!“-Initiative. „Ich freue mich sehr, die körperlich behinderten Schüler bei ihrem Sprung ins Berufsleben zu begleiten“, ergänzt Claudia Freese von den Wirtschaftsjunioren.

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