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Viktoria sucht den JCI Spirit – der WeKo 2014 in Leipzig

Seit ca. 3 Jahren bin ich nun bei den Junioren aktiv und habe viele Einblicke in die Welt der Wirtschaftsjunioren erhalten – nur eine Bekanntschaft fehlte mir bis dato: Mit dem berühmt berüchtigten JCI Spirit. Es lag nahe, dass ich den Weltkongress im eigenen Land besuchen muss.

Meine ersten Befürchtungen, mich ins Ostgebiet wagen zu müssen, wurden sofort bei meiner Ankunft zerschlagen, denn Leipzig ist eine wunderschöne Stadt, die wirklich vieles bietet und das alles wunderbar zentral. Die zahlreichen Weihnachtsmärkte – oder war es nur ein großer? – gaben dem Ganzen eine wunderbare Stimmung und das bitter kalte Wetter passte dazu sehr gut.

Der erste Hauch des JCI Spirits erfasste mich, als ich bei meiner Ankunft im Hotel (leider konnte ich erst zur 2. Wochenhälfte in den Spaß einsteigen) einen Haufen entspannter, leicht übermüdeter Kölner in der Hotelbar antraf. Man kennt sich und doch lag etwas in der Luft, irgendetwas war anders. Auf meiner ersten Party bekam ich dann bereits eine genauere Vorstellung davon, was all diese Menschen über Jahrzehnte erstrahlen lässt, wenn sie vom Spirit sprechen.

Die großartige Location, der Eventpalast in Leipzig, war bis zum bersten gefüllt, dennoch gab es kein Gerangel und Geschupse, jeder lächelte freundlich, alle waren gut gelaunt – wie lässt sich das Erklären? Wir haben alle ein Ziel, wir wollen alle dasselbe?

Wenn ich auf ein Konzert gehe, haben auch alle ein gemeinsames Ziel, sie mögen diese Band. Dennoch habe ich bei keinem Konzert so eine friedliche Stimmung erlebt.

Nein, der JCI-Gedanke ist etwas Besonderes und er überstrahlte den gesamten Kongress von der Bahnfahrt bis zum gemeinsamen Kaffee im DHL Bus.

Das gesamte Team um die drei Kongressdirektoren Tim Barkow, Chris Payr und Rolf Claessen hat einen tollen Job gemacht. Es gab bewegende Keynotes, interessante Workshops, an jedem Abend eine erfolgreiche Party und das Messegelände gab dem Ganzen einen wunderbaren Rahmen.

Als Kölner Junior fand man in der WhatsApp-Gruppe eine zusätzliche Orientierung, die zugegebenermaßen gegen Abend zwar eher für Verwirrung sorgte, dafür aber von höchstem Unterhaltungswert war.

Mein persönliches Fazit: Es gibt ihn und ich habe ihn gefunden und trage ihn bei mir – den JCI Spirit. Es gab viel Kaffee, Freibier und „Highway to hell” live gespielt von einer Oktoberfest- und einer Frauen-Rockband – allein dafür hätte sich die Reise gelohnt. Ich habe viel gesehen und gehört, das mich bewegt und beschäftigt. Es gibt viele tolle Menschen auf der ganzen Welt und das – auch wenn es seltsam klingt – hat etwas Beruhigendes. Fest steht: Die BuKo 2015 ist in Dortmund und ich bin dabei!

von Viktoria Peveling

Marke Köln