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DiWi-Kolumne – Projekt „digitaler Rütteltest”

Im ersten Interview dieser Kolumne hat Viktoria Peveling das DiWi-Team der Kölner Junioren, seine Schwerpunkte und Ideen vorgestellt. Zurzeit bereiten die Expert/-innen den „digitalen Rütteltest” vor. Jens Köster erzählt im folgenden Interview vom Stand der Dinge, dem weiteren Vorgehen und seinen eigenen Erfahrungen mit der digitalen Wirtschaft.

Der digitale Rütteltest ist das erste große Projekt der DiWi-Kompetenzgruppe. Wieso habt ihr euch dafür entschieden?

Mit dem bekannten Rütteltest für Existenzgründer haben die WJK seit Jahren ein erfolgreiches Projekt, dass Gründer in der Startphase unterstützt. Im Bereich Digitalisierung befinden sich nun viele Unternehmen in einer sehr ähnlichen Startphase. So entstand die Idee, den Rütteltest auf diesen Bereich zu adaptieren und zu spezialisieren.

Wie genau muss ich mir das als potentieller Interessent des Tests vorstellen?

Ein Expertenteam trifft sich mit einem Unternehmensvertreter zu einem ca. 1-stündigen Gespräch, bei dem die Experten versuchen herauszufinden, wie gut das Unternehmen im Bereich Digitalisierung aufgestellt ist. Wir rütteln das Unternehmen auf seiner digitalen Ebene sozusagen einmal durch. Nach diesem Check zieht sich das Expertenteam zu einer kurzen Beratungsphase zurück – ca. 15 Min. Danach erläutert und diskutiert das Expertenteam die Ergebnisse mit dem Interessenten, gibt Tipps und spricht Empfehlungen aus.

Wann wird der digitale Rütteltest an den Start gehen?

Ein Starttermin wird voraussichtlich Ende 2014, Anfang 2015 sein. Wir stecken derzeit noch in Vorbereitungen.

Wie geht es im Team weiter? Welche Pläne habt ihr noch?

Einer der nächsten Schritte wird eine Befragung unter Kölner Unternehmen zum Thema Digitalisierung und digitale Wirtschaft sein. Weitere Projekte werden sich anhand der Ergebnisse ableiten lassen. Aber der Fokus liegt im Moment auf dem digitalen Rütteltest.

Welchen direkten Kontakt hast Du selbst und Dein Unternehmen mit dem Thema DiWi?

Als Inhaber einer Internetagentur, die 1999 gegründet wurde, habe ich die Entstehung und Entwicklung der digitalen Wirtschaft eng mitverfolgt. Wir haben zahlreiche Unternehmen beim Digitalisierungsprozess unterstützt und eigene digitale Produkte entwickelt.

Hast Du neue Pläne diesbezüglich?

Aktuell planen wir weitere Produkte und Kooperationen im Bereich „Industrie 4.0″.

Fühlst Du Dich in Köln gut aufgehoben, was DiWi angeht? Warum (nicht)?

Unterm Strich Ja – aber es gibt noch Luft nach oben. Das Konzept der „Internetstadt Köln” ist ein großer Schritt in die richtige Richtung. Allerdings würde ich mir etwas mehr Tempo in der Realisierung der Ideen dieses Konzepts wünschen.

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