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Besuch bei den Faustkämpfern in Köln-Kalk

Eine mutige Delegation der Wirtschaftsjunioren Köln war, wie schon im Jahr zuvor,
bei Kids-for future – Faustkämpfer Köln-Kalk 1951 e. V. zum Training eingeladen.
Trainiert wurde zunächst die Fitness und anschließend Bewerbungsgespräche.

Tagaus, tagein kommen Jugendliche aller Altersgruppen im Keller der erst seit zwei Jahren im Veedel ansässigen „Faustkämpfer“ zusammen, um sich den ganzen Frust von der Seele zu boxen. Grund dazu haben sie: Die meisten von ihnen sind Schulabbrecher oder wurden nur schlecht ausgebildet, beinahe alle haben einen Migrationshintergrund. Damit sind ihre Aussichten auf eine vernünftige Ausbildung denkbar gering. Um den Kindern dennoch eine Perspektive bieten zu können, engagieren sich Menschen wie Mesut Sakar, Vorstand der „Faustkämpfer“. 

Der erste Kontakt entstand bei dem alljährlich stattfindenden Ausbildungsmarkt der Wirtschaftsjunioren. „Wir sind ständig auf der Suche nach Projekten, die sich für die Förderung benachteiligter Jugendlicher im Kölner Raum einsetzen“, sagt Vorstandsvorsitzende Susanne Koll zum Programm der Unternehmer. Nach dem Fitnesstraining, welches die Junioren richtig ins Schwitzen brachte, folgte ein Frage-Antwort-Szenario, wie es bei jedem Bewerbungsgespräch vorkommen kann. Mit Fragen wie „Was wissen Sie über unseren Betrieb?“ oder „Warum haben Sie sich für uns entschieden?“ mimte André Häusling bis zum Schluss den unnachgiebigen Vorgesetzten. 

Am Ende waren sich alle einig, dass hat den Jugendlichen richtig viel gebracht, wenn es im nächsten Jahr um die Ausbildungsplätze geht.

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