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Diversity & Geschlechterrollen: Potenziale und Perspektiven für die Arbeitswelt

Mehrwerte schaffen für uns, Kölner Unternehmen, Frauen und Männer

Dank eures Inputs auf dem Strategietag hat der Vorstand ein aktuelles Thema in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik herausgegriffen, um unserem Verein wieder mehr Stimme zu verleihen. Zudem können wir unsere Stärken für Köln einsetzen und jedem Mitglied einen neuen, wichtigen Mehrwert bieten – denn mit dem Thema können wir nicht nur unser Knowhow weitergeben, sondern uns weiterentwickeln, Neues lernen und aktiv mitgestalten.

Diversity und Geschlechterrollen sind „Megatrends“, eine Notwendigkeit für Unternehmen, Institutionen, Städte und Verbände, um sich den veränderten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen zu stellen. Wir Wirtschaftsjunioren Köln können hier unser Knowhow und unsere Erfahrungen einbringen – und als Role Models fungieren. Denn in unseren Reihen gibt es viele Frauen und Männer, die als Führungskräfte oder Geschäftsführer*innen von Unternehmen Diversity (vor)leben, Vorbild sind und sich mit Geschlechterrollen bewusst auseinandersetzen.

Gemeinsam Mehrwerte schaffen – für uns und Köln

Vielen von uns ist ebenso bewusst, dass wir durch die Digitalisierung, den demographischen Wandel, einen wachsenden Anteil von erwerbsfähigen Frauen sowie einem gleichzeitig signifikanten Fachkräftemangel vor neuen Herausforderungen stehen. Das erfordert Maßnahmen für eine neue Arbeitskultur, von der sowohl Unternehmen als auch Arbeiternehmer*innen profitieren können. Für wirtschaftliche Stabilität und die Verankerung einer neuen, wertschätzenden Kultur der Vielfalt, die Potenziale für ein neues Arbeiten auf beiden Seiten schafft. Denn flexible Arbeitsmodelle, Job-Sharing, Home Office sowie die Nutzung mobiler Kommunikation, Vereinbarkeit von Beruf und Familie und Gender-Neutralität stellen bedeutsame wirtschaftliche Faktoren dar.

Zahlreiche Unternehmen haben das für sich erkannt, aber es gibt noch viele, die sich erst am Anfang befinden. Die, die sich den gesellschaftlichen Veränderungen nicht öffnen oder diese Entwicklungen ignorieren, werden beim Wettbewerb um Fachkräfte und Innovationsfähigkeit ins Hintertreffen geraten. Zudem fehlt es noch immer an kontinuierlich sichtbaren Vorbildern.

Vorbild-Funktion einnehmen – und wachsen

Wir sehen zahlreiche Möglichkeiten, das Thema in die Projekte der Arbeitskreise einfließen zu lassen – die ersten Ideen und Ansätze sind bereits geboren: Ob mit einem Gründerpreis für Frauen, Gesprächsrunden in Schulen zu Geschlechterrollen und MINT-Fächern, Podiumsdiskussionen zum Aufbau gemischtgeschlechtlicher Teams in Unternehmen oder weiteren Austauschformaten mit Unternehmer*innen, Wissensträger*innen und solchen, die es werden wollen.

Lasst uns diese Konzepte gemeinsam weiterentwickeln, umsetzen, als WJKöln eine Stimme aufbauen und zeigen, dass Köln in diesem Thema noch besser werden kann – denn unser Knowhow kann bewegen und wachsen. Parallel können wir Wirtschaftsjunioren uns mit diesem Thema und unserem Engagement noch stärker in Presse und Öffentlichkeit platzieren und mit Playern in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft ins Gespräch kommen. Kurz: Stimme, Netzwerk und jede Menge Mehrwert.

Wenn Ihr Input habt oder sucht, meldet euch beim AK #Stimme (aka WiPo, oliverjust@gmx.de), wir freuen uns auf euch!

Bildquellen

  • StimmeDiversity: Maxi Uellendahl
Marke Köln